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Emil und die Detektive

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Emil und die Detektive

Kinderstück nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner
in einer Fassung für drei Schauspieler von Marion Firlus

Eine Produktion des Comedia Theaters Köln

Inhalt

Berlin ist immer eine Reise wert. Aber zunächst muss Emil eine Bahnreise hinter sich bringen, ausgestattet mit Koffer und Blumenstrauß und 140 Mark in der Tasche und das auch noch alleine im Abteil mit einem merkwürdigen Mann mit Hut. Sauber verdient ist das Geld und das Entsetzen ist groß, als am Zoologischen Garten die Tasche plötzlich leer ist. Doch gerade kann Emil den Hut noch im Getümmel entdecken und flugs nimmt er die Verfolgung auf.
Quer durch die fremde Stadt, zu Fuß und mit der Straßenbahn. Und dann passiert das Unwahrscheinlichste von allem: Erst kommt ihm Gustav zu Hilfe, dann dessen Freunde Dienstag, Traugott, Petzold, der Professor und schließlich steht Emil eine ganze Bande Berliner Jungs bei, um den Dieb zu stellen. Das kann doch gar nicht mehr schiefgehen!
Eingebettet in die unwahrscheinlichste aller Rahmenhandlungen erzählt das Team des COMEDIA Theaters diesen Klassiker neu.

Mit:

Gareth Charles | Peter Stephan Herff | Sefa Küskü

Regie:

Frank Hörner

Ausstattung:

Brigit Kofmel

Musik:

Sebastian Maier

Premiere:

Samstag, 14. Januar 2012

Theater:

Comedia Theater Köln

Auszeichnungen:

2012 – Gewinn Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis
2013 – Publikumspreis WESTWIND-Festival Bonn

Festivals & Einladungen:

2012 – SPIELARTEN NRW
2013 – WESTWIND-Festival Bonn
2014 – SZENE BUNTE WÄHNE-Festival Horn

Gastspiele:

Aachen | Aschaffenburg | Bergheim | Bonn | Bozen (Italien) | Brixen (Italien) | Bruneck (Italien) | Burghausen | Coesfeld | Delbrück | Düren | Duisburg | Eupen (Belgien) | Euskirchen | Gladbeck | Halver | Herford | Herne | Herzogenrath | Horn (Österreich) | Hückelhoven | Ibbenbüren | Itzehoe | Kehl | Köln | Ludwigshafen | Mainz | Marnach (Luxemburg) | Meran (Italien) | Mettmann | Neuss | Neuwied | Pulheim |  St. Vith (Belgien) | Sterzing (Italien) | Tübingen | Velbert | Viersen | Waldbröl | Wesel | Winnenden | Wolfenbüttel

Aufführungen:

295

davon Gastspiele:

103

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Emil und die Detektive

Kinderstück nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner in einer Fassung für drei Schauspieler von Marion Firlus

Eine Produktion des Comedia Theaters Köln

Inhalt

Berlin ist immer eine Reise wert. Aber zunächst muss Emil eine Bahnreise hinter sich bringen, ausgestattet mit Koffer und Blumenstrauß und 140 Mark in der Tasche und das auch noch alleine im Abteil mit einem merkwürdigen Mann mit Hut. Sauber verdient ist das Geld und das Entsetzen ist groß, als am Zoologischen Garten die Tasche plötzlich leer ist. Doch gerade kann Emil den Hut noch im Getümmel entdecken und flugs nimmt er die Verfolgung auf.
Quer durch die fremde Stadt, zu Fuß und mit der Straßenbahn. Und dann passiert das Unwahrscheinlichste von allem: Erst kommt ihm Gustav zu Hilfe, dann dessen Freunde Dienstag, Traugott, Petzold, der Professor und schließlich steht Emil eine ganze Bande Berliner Jungs bei, um den Dieb zu stellen. Das kann doch gar nicht mehr schiefgehen!
Eingebettet in die unwahrscheinlichste aller Rahmenhandlungen erzählt das Team des COMEDIA Theaters diesen Klassiker neu.

Mit:

Gareth Charles | Peter Stephan Herff | Sefa Küskü

Regie:

Frank Hörner

Ausstattung:

Brigit Kofmel

Musik:

Sebastian Maier

Premiere:

Samstag, 14. Januar 2012

Theater:

Comedia Theater Köln

Auszeichnungen:

2012 – Gewinn Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis
2013 – Publikumspreis WESTWIND-Festival Bonn

Festivals & Einladungen:

2012 – SPIELARTEN NRW
2013 – WESTWIND-Festival Bonn
2014 – SZENE BUNTE WÄHNE-Festival Horn

Gastspiele:

Aachen | Aschaffenburg | Bergheim | Bonn | Bozen (Italien) | Brixen (Italien) | Bruneck (Italien) | Burghausen | Coesfeld | Delbrück | Düren | Duisburg | Eupen (Belgien) | Euskirchen | Gladbeck | Halver | Herford | Herne | Herzogenrath | Horn (Österreich) | Hückelhoven | Ibbenbüren | Itzehoe | Kehl | Köln | Ludwigshafen | Mainz | Marnach (Luxemburg) | Meran (Italien) | Mettmann | Neuss | Neuwied | Pulheim |  St. Vith (Belgien) | Sterzing (Italien) | Tübingen | Velbert | Viersen | Waldbröl | Wesel | Winnenden | Wolfenbüttel

Aufführungen:

299

davon Gastspiele:

103

2024

Juni 2024

Donnerstag, 20. Juni 2024

Donnerstag, 20. Juni 2024

Freitag, 21. Juni 2024

Samstag, 22. Juni 2024

Sonntag, 23. Juni 2024

10.00 Uhr

12.00 Uhr

10.30 Uhr

15.00 Uhr

18.00 Uhr

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Juli 2024

Mittwoch, 10. Juli 2024

Donnerstag, 11. Juli 2024

10.30 Uhr

10.30 Uhr

Comedia Theater Köln

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August 2024

Donnerstag, 08. August 2024

Freitag, 30. August 2024

11.00 Uhr

10.00 Uhr

Kempen

Delbrück

Dezember 2024

Samstag, 21. Dezember 2024

Sonntag, 22. Dezember 2024

Montag, 23. Dezember 2024

Donnerstag, 26. Dezember 2024

15.00 Uhr

16.00 Uhr

15.00 Uhr

14.00 Uhr

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

2025

Februar 2025

Mittwoch, 12. Februar 2025

Donnerstag, 13. Februar 2025

Freitag, 14. Februar 2025

10.30 Uhr

10.30 Uhr

10.30 Uhr

Comedia Theater Köln

Comedia Theater Köln

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März 2025

Donnerstag, 13. März 2025

Donnerstag, 13. März 2025

09.00 Uhr

11.00 Uhr

Itzehoe

Itzehoe

Mai 2025

Samstag, 31. Mai 2025

15.00 Uhr

Comedia Theater Köln

Juni 2025

Sonntag, 01. Juni 2025

15.00 Uhr

Comedia Theater Köln

Juli 2025

Mittwoch, 16. Juli 2025

Donnerstag, 17. Juli 2025

10.30 Uhr

10.30 Uhr

Comedia Theater Köln

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Juni 2024

Emil und die Detektive

Donnerstag, 20. Juni 2024, 10.00 Uhr

Comedia Theater Köln

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Donnerstag, 20. Juni 2024, 12.00 Uhr

Comedia Theater Köln

Emil und die Detektive

Freitag, 21. Juni 2024, 10.30 Uhr

Comedia Theater Köln

Emil und die Detektive

Samstag, 22. Juni 2024, 15.00 Uhr

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Sonntag, 23. Juni 2024, 18.00 Uhr

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Mittwoch, 10. Juli 2024, 10.30 Uhr

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Donnerstag, 11. Juli 2024, 10.30 Uhr

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Donnerstag, 08. August 2024, 11.00 Uhr

Kempen

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Delbrück

Dezember 2024

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Samstag, 21. Dezember 2024, 15.00 Uhr

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Sonntag, 22. Dezember 2024, 16.00 Uhr

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Montag, 23. Dezember 2024, 15.00 Uhr

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Donnerstag, 26. Dezember 2024, 14.00 Uhr

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Donnerstag, 13. März 2025, 09.00 Uhr

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AKT Ausgabe 30 | Christina Gath

Emil in Ossendorf

In der Comedia gelingt Erich Kästners „Emil und die Detektive“ unter Frank Hörners Regie als rasant es und spannendes Drei-Mann-Bühnenstück für Kinder ab sechs, das mit viel Witz, filmischen Elementen und einer überraschenden Rahmenhandlung nichts vom Charme der Vorlage einbüßt.

Drei reichlich finstere Gestalten in grauen Einheitspullis und Jogginghosen betreten die Bühne der Comedia. Unvermittelt stampfen sie einen martialischen Tanz, begleitet von viel Gebrüll. Die überraschende Rahmenhandlung der Comedia-Bühnenfassung von Kästners mehr als 80 Jahre altem Roman führt in die JVA Ossendorf. Dort soll das Stück „Emil und die Detektive“ im Rahmen eines „Resozialisierungsprogramms“ gespielt werden. Schwerverbrecher und „unser“ Emil, kann das gut gehen? Der Realschüler Emil Tischbein und die Bande Berliner Gören um „Gustav mit der Hupe“ aus Kästners Kinderbuch ist uns schließlich generationsübergreifend ans Herz gewachsen, wir könnten fast mitsprechen bei Sätzen wie dem von Emils Oma: „Ich krieg vor Wut Rheumatismus!“.

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Kölner Stadt-Anzeiger |  V. Schneider

Brillant gelöst

Die erste Szene war ein bisschen wie eine personifizierte Gleichung. Sie lautete etwa so: Drei Männer + ein paar Holzblöcke + x = Emil und die Detektive. Lösen Sie nach x auf.

Dass muss man erst mal schaffen, einen derartigen Klassiker mit so wenigen Mitteln zu inszenieren. Dem Comedia-Theater in Köln ist es gelungen. Es feierte die Premiere von „Parole Emil“, Erich Kästners „Emil und die Detektive“, und dass sowohl Groß als auch Klein im Publikum begeistert waren, ergab sich nicht nur aus dem Titel. Die Lösung, die Regisseur Frank Hörner für die Gleichung gefunden hat, ist x = Kreativität.

Er ließ zum einen die drei Schauspieler mehrere Rollen darstellen, ohne dass es verwirrend wurde und schaffte es, das Stück lustig und zugleich anspruchsvoll für die Zuschauer ab sechs Jahren zu machen. Dazu gehörte eine Rahmenhandlung, aus der heraus die Geschichte von Emil und seiner Verfolgungsjagd beschrieben wird.

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Südstadt.de / Köln | Isabel Hemming

Theater ohne Gitter

Wenn Kinder spielen, dann tun sie es mit jeder Faser ihres Herzens. Mit jedem Knochen, den sie im Körper haben – und mit jedem Fünkchen Verstand, das sie besitzen.

Ihr Aufenthaltsort ist uneingeschränkt: die gegebene Situation. Wenn sie da aussteigen, dann nur, um zu erzählen, wie die Geschichte weitergeht, um sich gegenseitig Anweisungen zu geben. Oder weil sie mal eben kurz maulen und ihre Kräfte messen, weil sie unbedingt eine Erkenntnis offenbaren wollen, oder weil sie eine Forderung, einen Wunsch an ihre Spielpartner formulieren.
Sie sind im Einklang mit sich und der Welt, sie sind in ihrem selbst erschaffenen Universum und fließen konstant, ohne inneren Zensor, durch dieses Universum. Sie spielen und funktionieren; und mit einem Gefühl der Unendlichkeit im Bauch, erreichen sie den beneidenswerten Zustand einer befreiten und tiefen inneren Zufriedenheit.

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Choices / Köln | Thomas Linden

Emil und die Knackis

Pralle Inszenierung des Klassikers von Erich Kästner

Will man bewährte Geschichten neu und frisch erzählen, muss man sie konsequent umkrempeln. Wie lieb haben wir doch den braven Emil gehabt, der so tapfer mit seiner Mutter zusammenlebte, die in ihrem Friseurladen in der Provinz jede Münze ein halbes Dutzend Mal umdrehen musste, bevor sie sie ausgeben konnte. Ausgerechnet diesem netten Jungen wird im Bahnabteil auf der Fahrt zu seiner Oma in Berlin von einem Mitreisenden das Geld geklaut. Aber die Kinder in Berlin, allen voran Gustav mit der Hupe und Kusine Polly Hütchen mit dem Fahrrad, helfen Emil, den fiesen Dieb zu stellen, der das Geld, dass sich Emil und seine Mutter vom Munde abgespart haben, letztlich wieder herausrücken muss. Eine Geschichte, die ans Herz geht, das wusste Erich Kästner, als er „Emil und die Detektive“ schrieb, aber was ist, wenn diese Geschichte von drei schweren Jungs aus der JVA in Köln-Ossendorf erzählt wird? Dann ist jegliche Sentimentalität vom Tisch und die ganze Geschichte erzählt sich mit doppeltem Boden. Ein toller Schachzug von Frank Hörner, der eine Fassung von Marion Firlus in der Comedia mit Nils Beckmann, Peter S. Herff und Manuel Moser präsentiert. Es geht gleich zu Beginn ruppig zu, wenn sich die Knackis lautstark vorstellen.

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Stadtrevue 03/12 | Romy Weimann

Das Gute besiegt das Böse

Und was macht Regisseur Frank Hörner aus der heilen Welt des Kästner-Klassikers?

Er zieht dem Kinderkrimi von 1929 um Emil und seine Bande einen doppelten Boden ein. Die rührende, aber auch alltagsnahe Geschichte vom kleinen Jungen, dem auf der Reise zu seiner Oma 140 hart ersparte Mark aus der Tasche geklaut werden, erzählen ausgerechnet drei Knackis.

Das halbwüchsige Publikum, keineswegs eingeschüchtert von den Brachialtypen, kreischt, lacht und fiebert mit, wenn Nils Beckmann als Emil mit Manuel Moser als Anführer Gustav und Peter S. Herff, der gleich die ganze Bande verkörpert, über die Bühne jagt. Da werden Stühle zu Verfolgungswagen und einfache Holzplatten zur Skyline Berlins.

Über solche Schauspielerleistungen und den Einfallsreichtum können auch die Großen nur staunen.

  • Emil_und_die_Detektive2023_230903131605_Christopher_Horne
  • Emil_und_die_Detektive2023_230903130127_Christopher_Horne
  • Emil_und_die_Detektive2023_230903124956_Christopher_Horne
  • Emil_und_die_Detektive2023_230903134124_Christopher_Horne
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AKT Ausgabe 30 | Christina Gath

Emil in Ossendorf

In der Comedia gelingt Erich Kästners „Emil und die Detektive“ unter Frank Hörners Regie als rasant es und spannendes Drei-Mann-Bühnenstück für Kinder ab sechs, das mit viel Witz, filmischen Elementen und einer überraschenden Rahmenhandlung nichts vom Charme der Vorlage einbüßt.

Drei reichlich finstere Gestalten in grauen Einheitspullis und Jogginghosen betreten die Bühne der Comedia. Unvermittelt stampfen sie einen martialischen Tanz, begleitet von viel Gebrüll. Die überraschende Rahmenhandlung der Comedia-Bühnenfassung von Kästners mehr als 80 Jahre altem Roman führt in die JVA Ossendorf. Dort soll das Stück „Emil und die Detektive“ im Rahmen eines „Resozialisierungsprogramms“ gespielt werden. Schwerverbrecher und „unser“ Emil, kann das gut gehen? Der Realschüler Emil Tischbein und die Bande Berliner Gören um „Gustav mit der Hupe“ aus Kästners Kinderbuch ist uns schließlich generationsübergreifend ans Herz gewachsen, wir könnten fast mitsprechen bei Sätzen wie dem von Emils Oma: „Ich krieg vor Wut Rheumatismus!“.

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Kölner Stadt-Anzeiger |  V. Schneider

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Die erste Szene war ein bisschen wie eine personifizierte Gleichung. Sie lautete etwa so: Drei Männer + ein paar Holzblöcke + x = Emil und die Detektive. Lösen Sie nach x auf.

Dass muss man erst mal schaffen, einen derartigen Klassiker mit so wenigen Mitteln zu inszenieren. Dem Comedia-Theater in Köln ist es gelungen. Es feierte die Premiere von „Parole Emil“, Erich Kästners „Emil und die Detektive“, und dass sowohl Groß als auch Klein im Publikum begeistert waren, ergab sich nicht nur aus dem Titel. Die Lösung, die Regisseur Frank Hörner für die Gleichung gefunden hat, ist x = Kreativität.

Er ließ zum einen die drei Schauspieler mehrere Rollen darstellen, ohne dass es verwirrend wurde und schaffte es, das Stück lustig und zugleich anspruchsvoll für die Zuschauer ab sechs Jahren zu machen. Dazu gehörte eine Rahmenhandlung, aus der heraus die Geschichte von Emil und seiner Verfolgungsjagd beschrieben wird.

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Wenn Kinder spielen, dann tun sie es mit jeder Faser ihres Herzens. Mit jedem Knochen, den sie im Körper haben – und mit jedem Fünkchen Verstand, das sie besitzen.

Ihr Aufenthaltsort ist uneingeschränkt: die gegebene Situation. Wenn sie da aussteigen, dann nur, um zu erzählen, wie die Geschichte weitergeht, um sich gegenseitig Anweisungen zu geben. Oder weil sie mal eben kurz maulen und ihre Kräfte messen, weil sie unbedingt eine Erkenntnis offenbaren wollen, oder weil sie eine Forderung, einen Wunsch an ihre Spielpartner formulieren.
Sie sind im Einklang mit sich und der Welt, sie sind in ihrem selbst erschaffenen Universum und fließen konstant, ohne inneren Zensor, durch dieses Universum. Sie spielen und funktionieren; und mit einem Gefühl der Unendlichkeit im Bauch, erreichen sie den beneidenswerten Zustand einer befreiten und tiefen inneren Zufriedenheit.

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Emil und die Knackis

Pralle Inszenierung des Klassikers von Erich Kästner

Will man bewährte Geschichten neu und frisch erzählen, muss man sie konsequent umkrempeln. Wie lieb haben wir doch den braven Emil gehabt, der so tapfer mit seiner Mutter zusammenlebte, die in ihrem Friseurladen in der Provinz jede Münze ein halbes Dutzend Mal umdrehen musste, bevor sie sie ausgeben konnte. Ausgerechnet diesem netten Jungen wird im Bahnabteil auf der Fahrt zu seiner Oma in Berlin von einem Mitreisenden das Geld geklaut. Aber die Kinder in Berlin, allen voran Gustav mit der Hupe und Kusine Polly Hütchen mit dem Fahrrad, helfen Emil, den fiesen Dieb zu stellen, der das Geld, dass sich Emil und seine Mutter vom Munde abgespart haben, letztlich wieder herausrücken muss. Eine Geschichte, die ans Herz geht, das wusste Erich Kästner, als er „Emil und die Detektive“ schrieb, aber was ist, wenn diese Geschichte von drei schweren Jungs aus der JVA in Köln-Ossendorf erzählt wird? Dann ist jegliche Sentimentalität vom Tisch und die ganze Geschichte erzählt sich mit doppeltem Boden. Ein toller Schachzug von Frank Hörner, der eine Fassung von Marion Firlus in der Comedia mit Nils Beckmann, Peter S. Herff und Manuel Moser präsentiert. Es geht gleich zu Beginn ruppig zu, wenn sich die Knackis lautstark vorstellen.

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Das Gute besiegt das Böse

Und was macht Regisseur Frank Hörner aus der heilen Welt des Kästner-Klassikers?

Er zieht dem Kinderkrimi von 1929 um Emil und seine Bande einen doppelten Boden ein. Die rührende, aber auch alltagsnahe Geschichte vom kleinen Jungen, dem auf der Reise zu seiner Oma 140 hart ersparte Mark aus der Tasche geklaut werden, erzählen ausgerechnet drei Knackis.

Das halbwüchsige Publikum, keineswegs eingeschüchtert von den Brachialtypen, kreischt, lacht und fiebert mit, wenn Nils Beckmann als Emil mit Manuel Moser als Anführer Gustav und Peter S. Herff, der gleich die ganze Bande verkörpert, über die Bühne jagt. Da werden Stühle zu Verfolgungswagen und einfache Holzplatten zur Skyline Berlins.

Über solche Schauspielerleistungen und den Einfallsreichtum können auch die Großen nur staunen.